Ausgangspunkt Matrei
Ausgangspunkt Matrei in Osttirol
Keine Angst! Wir möchten Euch jetzt nicht mit weiteren langweiligen Details quälen, aber ein paar Eindrücke und Fotos aus Zielen im Osttirol wollten wir doch ins „WWW“ bringen.
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Europa-Panoramaweg-Wandern auf hohem Niveau...
Von Matrei, der größten Nationalpark-Gemeinde, gelangen Wanderer mühelos mit der Goldried-Bergbahn auf den Europa-Panoramaweg. Über den familienfreundlichen Wanderweg geht es auf einer gut ausgebauten Strecke mit einem Blick auf die umliegenden Berggipfel von 60 Dreitausendern ohne große Mühe zum Kals-Matreier-Törlhaus - den optimalen Ort für eine Jause. Weiter geht es dann zur Bergstation Blauspitz um von hier mit der Blauspitzbahn nach Kals-Großdorf hinunterzufahren. Von dort geht es mit dem Bus zurück nach Matrei. Die Goldriedbahnen geben Auskunft über die Fahrpläne. Bei dieser Variante verkürzt sich die Wanderzeit auf 2 Stunden, da der Rückweg zur Bergstation der Goldriedbahn wegfällt.
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Gehzeit: 2 - 3 Std.
Bergstation der Matreier Goldried-Bergbahnen 2190 m
Kals-Matreier-Törlhaus 2.207 m,
Bergrestaurant Glocknerblick 1.950 m
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Ködnitztal-Großglockner zum anfassen…
Sicherlich ist das Ködnitztal eins der schönsten Täler und das nicht nur in Osttirol. Mit dem Blick auf den höchsten Berg Österreichs den Großglockner, ist es das Aushängeschild des Nationalparks Hohe Tauern, und zieht deshalb wahrscheinlich auch so viele Wanderer und Bergsteiger aus Österreich und fernen Ländern an. Von Kals aus ist das Ködnitztal über die 5 m breite und mit bis zu 10 % Steigung Kals-Glockner Mautstraße, mit eigenem PKW in ca. 15 – 20 Minuten erreichbar. Ein Großer Parkplatz befindet sich in 1920 m Höhe am Alpengasthof Lucknerhaus. Mit direktem Blick auf den Großglockner und einer Sonnenterrasse ist es der ideale Ausgangspunkt um des Ködnitztal zu erkunden.
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Pustertaler Höhenweg-Zwischen Sillian und Lienz…
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Dolomiten immer vor Augen
Die Lienzer Dolomiten immer vor Augen führt der Osttiroler Teil des Pustertals von Sillian - Arnbach, über Thal-Assling, Strassen, Schrottendorf bis zur Lienzer Klause bei Leisach. Die Pustertaler Höhenstrasse, ist eine sehr kurvenreiche und zum Teil sehr schmale Straße und schlängelt sich durch wunderschöne kleine malerische Bergdörfer mit vielen idyllischen Bauernhöfen, alten Häusern und einer unvergesslichen Bergromantik. Immer und immer wieder mussten wir mit unserem Auto anhalten, um durch die kleinen Gassen zu wandern und die einmaligen Eindrücke förmlich auf zu saugen. Ein wunderschönes Ausflugsziel.
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Lienzer Dolomitenhütte
Die Dolomitenhütte, 1.620 m, ist das Tor mitten in das Herz der Lienzer Dolomiten. Es gibt nur eine Anfahrt – und die hat es in sich! Zwischen Tristach und Lavant liegt der Abzweig der Dolomitenstraße. Die schmale und sehr kurvenreiche ca. 7,5 km lange Straße hat eine durchschnittliche Steigung von 13,0 % steigt sofort steil an, und ist nur für sichere Autofahrer zu empfehlen. Am Kreithof zweigt die Dolomitenstraße rechts ab, und man passiert die Mautschranke. Jetzt wird es richtig spannend. Die steilen Hänge die zum Teil ohne jeglichen Leitplanken auskommen, sind nicht jedermanns Sache aber für diejenigen die sich das zumuten eigentlich gut mit dem Auto zu bewältigen. Nach sechs Kehren und vielen Kurven taucht am Ende der schmalen Straße der Parkplatz der Lienzer Dolomitenhütte auf. Nach wenigen Schritten erreicht man die, wie ein Adlerhorst auf einem steilen Felsen wildromantisch liegende Dolomitenhütte. Das äußerst lohnende Ausflugsziel ist etwas für schwindelfreie. Innen im gemütlichen Gastraum mit großzügiger Fensterfront und offenem Kamin, oder auf der Sonnenterrasse genießt man nicht nur die hervorragende Qualität der bürgerlichen Küche, sondern auch den Blick auf die eindrucksvolle gewaltige Bergkulisse mit den Dolomitenspitzen. Eine Hütte wie aus dem Bilderbuch. Ein idealer Ausgangspunkt für konditionsstarke Wanderer hinauf zur Karlsbader Hütte (2.260 m) und dem Laserzsee.
So schön kann der Herbst im Defereggental sein…
Im südöstlichen Ausläufer des größten Naturschutzgebiets der Alpen, auf der Südseite der Hohen Tauern, umringt von zahlreichen Dreitausendern, und im Blick des Großglockner und Großvenediger liegt das Defereggental. Das Tal ist sehr ruhig und gilt fast noch als Geheimtipp. Der Herbst ist eine wunderbare Zeit um entlang der Schwarzach zu wandern. Die Bäume färben sich bunt, die weißen schneebedeckten Berggipfel als Kontrast zu dem tiefblauen Himmel, die weite Fernsicht und die unendliche Ruhe… Ja, man hat einfach das Gefühl das man sich etwas Gutes gönnt, und hat geradezu einfach Lust zum Wandern. Einfach den Herbst zu genießen, und zwischen den Zirben- in einen der größten Zirben Wäldern Westeuropas und den in gelb getauchten Blättern der Lärchenwäldern, entlang der rauschenden Bergbächen zu wandern ist einfach fantastisch. Ruhe und Ursprünglichkeit in Verbindung mit einer spektakulären Landschaft - das ist das Defereggental! Vom blühenden Frühling bis zum wanderbaren Herbst - hier gibt es vieles zu beobachten, zu bestaunen, zu erwandern, und natürlich auch zu fotografieren.
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Innergschlöß-der schönste Talschluß der Ostalpen
Von Matrei aus in Richtung Felbertauerntunnel fahren, bis kurz vor dem Tunnel links ein Schild "Matreier Tauernhaus" auftaucht. Dem Schild folgen bis zum Parkplatz (Parkgebühr € 4,-) am Matreier Tauernhaus. Das Auto parken, Wanderschuhe an und los geht´s!
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Auf breitem Fahrweg geht es ins Gschlößtal. Zunächst geht es flach in das Tal hinein, bevor dann links ein recht steiler Anstieg durch ein bewaldetes Stück einigen Schweiß kostet, und so manchen „Flachland Tiroler“ wie wir es ja auch sind, kurzzeitig soweit bringt, das man sich wie eine alte Dampflock anhört. Die Mühe lohnt sich! Wir erreichen das Außergschlöss mit einigen romantischen Holzhäusern und einem kleinen Teich davor. Von dort bietet sich bereits ein beeindruckender Blick in die Gletscherwelt der Venedigergruppe. Mit stetem Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Großvenedigers führt die Wanderung entlang des wilden Gschlössbachs ohne größere Anstiege weiter Richtung Venedigerhaus. Nach wenigen Minuten kommt man zum Frauenbrünnl und kurz darauf zur wunderschönen und geschichtsträchtigen Felsenkapelle. Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1688 zurück. Die damals durch die Almbesitzer errichtete Marienkapelle wurde zweimal in Folge von Lawinen zerstört, und so erweiterte man 1870 eine natürliche Felshöhle zur heutigen Felsenkapelle. Mit beeindruckendem Blick zum Großvenediger erreicht man nach ein kurzes Stück taleinwärts, das Almdorf "Innergschlöß" und die malerischen Innergschlößalm. Das Almdorf mit den zahlreichen uralten Häusern beeindruckt uns sehr, und man fühlt sich einige hundert Jahre in der Zeit zurückversetzt. Eine Wanderung durch das hochalpine Gschlösstal in der Venedigergruppe bietet sicherlich einen der schönsten Wanderruten in den Ostalpen. Hier springt die Bergidylle geradezu ins Auge. Die uralten Hütten der Ansiedlungen, der direkte Blick in die Welt der Gletscher sowie die aus einem Felssturz herausgehauene Felsenkapelle sind allein schon einen Besuch wert.
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Gehzeit Matreier Tauernhaus zum Venedigerhaus beträgt ca. 1,5 – 2 Stunden. Wer sich die Gehzeit ersparen möchte, kann auch eine Pferdekutsche oder einen Taxizubringerdienst in Anspruch nehmen.
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Für geübte mit guter Ausdauer.
Für geübte Geher empfiehlt sich der Gletscherweg Innergschlöss. Vom Vendigerhaus wandert man entlang des Bachs bis zum Anstieg Richtung "Schlatenkees." Der Gletscherlehrweg führt steil ansteigend auf den Salzboden zu einem Tümpel mit Wollgrasinsel, dem "Auge Gottes".
Vom „Auge Gottes“ geht es Richtung der Gletscherzunge des Schlatenkees, den größten Gletscher Osttirols. Der Weg vom "ewigen Eis" zurück ins Tal führt über den Prager Hüttensteig. Der Gletscherlehrweg erfordert eine gute Bergausrüstung.
Krimmler Wasserfälle und Gerlossee
Die Wasserfälle sind für uns eines der schönsten Ausflugsziele, die das Salzburger Land zu bieten hat. Den Ursprung der Krimmler Wasserfälle bildet die Krimmler Ache. Mit 380 Metern Fallhöhe über drei Stufen sind die Krimmler Wasserfälle die höchsten Europas und bieten ein einzigartiges Naturspektakel im Nationalpark Hohe Tauern. Von Matrei aus sind die Krimmler Wasserfälle in ca. 1 Stunde mit dem Auto zu erreichen. Kurz hinter dem Ortsende Krimml, unmittelbar vor dem Gerlos Pass gibt es zahlreiche und große Parkplätze von denen man auf einen gut befestigten Weg ca. 10 Minuten bis zum Anfang des Wasserfalls geht. Hier wird ein Eintrittsgeld von 2 Euro pro Person fällig, das aber auf jeden Fall gut angelegt ist. Den untersten Wasserfall mit dem imposanten Wassersturz erreicht man jetzt nach wenigen Schritten. Allein hier unten ist der Anblick von rauschendem Wasser, dass mehrere Hundertmeter tief über den Felsen fällt einfach einzigartig und unvergleichlich.
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Der etwas über 4 km lange, geschotterte aber gute befestigte Wasserfallweg führte rechts vom Wasserfall. In Serpentinen geht es an den Wasserfällen nach oben. Serpentine für Serpentine, und Kurve für Kurve geht es durch ein Waldstück gleich ziemlich steil bergauf. Für völlig untrainierte Wanderer ist das was jetzt kommt allerdings absolut heftig. Der Weg wird nicht mehr nur steil, sondern sehr steil. Auch wir mussten immer öfter verschnaufen, und hatten das Gefühl das hinter jeder Kurve der Weg noch steiler wird. Jetzt wurden die Lunge und das Herz so richtig gefordert, und wir kamen trotz des schattigen Waldweges und der eigentlich angenehmen Temperatur richtig ins Schwitzen. Immer wieder genießen wir aber die schönen Ausblicke auf den Wasserfall und Krimml von den zum Teil extra dafür angelegten zahlreichen Aussichtskanzeln ermöglichen. Schließlich konnte man dann auch schon den obersten Wasserfall sehen. Nach einem flachen Stück ging es dann nicht mehr ganz so steil weiter, und oben angekommen waren wir dann stolz auf unsere Leistung und konnten den Blick ins Tal genießen. Nach einer kleinen Stärkung ging es nun an den Abstieg, und mit lockeren Sprüchen begrüßten wir den einen oder anderen Wanderer der sich den Weg noch hinaufquälte, und den gleichen ungläubigen Gesichtsausdruck hatte wie wir vermutlich beim Aufstieg auch gehabt haben. Zufrieden und gar nicht mehr kaputt waren wir als wir wieder den Parkplatz am Fuß der Krimmler Wasserfälle erreichten. Über die Mautstraße ging es dann zum Gerlosse. Der Untere Gerlossee liegt in der Gemeinde Krimml und gehört zum Nationalpark Hohe Tauern. Der kleine idyllische Gebirgssee der über keinerlei Fischbestand verfüget soll bis zu 130 m tief sein. Eine Mautgebühr die wegen der wunderschönen Bergpanorama und Seeblick wirklich auszahlt. Am Abend ging es dann gemütlich zurück nach Matrei.
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Großglockner Hochalpenstraße
Zu der schönsten Strecke im Hochgebirge ging es von Matrei über Lienz nach Heiligenblut. Dieser hübsche Ort am Fuße des Großglockners liegt sehr idyllisch und bietet mit dem Anblick seiner Kirche vor dem Großglockner ein herrliches Fotomotiv. Auf dem kleinen Bergfriedhof befindet sich ein Metallbuch, wo die Namen aller in diesem Gebiet tödlich verunglückten Bergsteiger eingraviert wurden. Kurz nach Heiligenblut befindet sich die Mautstelle für die Großglockner Hochalpenstraße.
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Die 1935 eröffnete Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Sie führt von Bruck an der Großglocknerstraße nach Heiligenblut und weist Abzweigungen zur Edelweißspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf. Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich, und eine der landschaftlich schönsten Strecken im Hochgebirge überhaupt.
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Die Straße ist sehr gut ausgebaut. Auf den 48 Kilometern mit 36 Kehren und einer maximale Steigung von 12% erwartet Sie ein Natur- und Fahrerlebnis der besonderen Art! Die berühmteste Alpenstraße führt Sie ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze. Sie durchqueren eine einzigartige Gebirgswelt mit Almwiesen, Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis.
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Ein Abstecher führt auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier wird der Blick auf den Großglockner und auf den längsten Gletscher der Ostalpen, die Pasterze, geboten. Die Straße endet vor dem Glanzstück des Nationalparks Hohe Tauern: dem höchsten Berg und dem größten Gletscher Österreichs, dem Großglockner. Ein Parkhaus bietet genügen Parkmöglichkeiten. Der Großglockner und sein Gletscher sind von hier förmlich zum Greifen nah.
Ein Abstecher zur Edelweißspitze führt sogar auf 2.571 m und ist der höchste Punkt der Großglockner-Hochalpenstraße. Die Straße ist schmal und eng mit vielen Kehren. Diese 2 Km sollten nur die wirklich sicheren Fahrer hochfahren. Oben angekommen gibt es einen großen Parkplatz und wenn das Wetter mitspielt einen Panoramablick auf über 30 Dreitausender.
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Ausflugsziele die sich lohnen…
Weitere lohnende Ziele die zum Teil weiter entfernt aber durchaus von Matrei erreicht werden können sind z.B.: Zell am See, Kaprun, Weißsee / Uttendorf, oder auch in Deutschland Ramsau und den Hintersee. Hier sollte man allerdings bedenken dass diese Ziele von Matrei aus nur durch den Felbertauern Tunnel erreicht werden können und natürlich Mautgebühren kosten. Manchmal ist es aber so, dass das Wetter (wie an einigen Tagen auch in diesem Oktober 2010) nebelig ist, und auf der anderen Seite des Tunnels strahlender Sonnenschein herrscht. Dann sind die Mautgebühren sicherlich das kleinere Übel. Lohnend sind die Ziele allemal!
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